Frauen und Finanzen

6 Grundsätze für den erfolgreichen Vermögensaufbau für Frauen

06.04.2022 8 Minuten Lesezeit

Porträtbild von hausInvest Ratgeberautorin Katharina Hanke
Katharina Hanke
hausInvest Ratgeber-Autorin
Eine junge Frau mit blonden Haaren in einer roten Bluse steht in einem Gebäude mit Glaswänden und lächelt direkt in die Kamera.
Alle wichtigen Informationen und Tipps, die Anlegerinnen zu einem erfolgreichen Vermögensaufbau verhelfen.

Inhalt

  • Noch immer investieren weniger Frauen als Männer in ihren Vermögensaufbau – obwohl Frauen im Vergleich bessere Anlageergebnisse erzielen.
  • Berücksichtigen Sie die Grundsätze zum Vermögensaufbau und schaffen Sie sich ein ausreichendes finanzielles Polster, bevor Sie mit Ihrer Geldanlage starten.
  • Sie haben Ihre Strategie in der Hand: Überlegen Sie, was Sie mit Ihrer Geldanlage in welchem Zeitraum erreichen möchten und welches Risiko Sie dabei eingehen können.
  • Mit der Streuung Ihrer Geldanlage über verschiedene Anlageklassen und -produkte können Sie die einzelnen Anlagerisiken merklich senken und gleichzeitig von der Vielfalt Ihrer Investments profitieren.
  • Wenn Sie ein Investment bzw. ein Portfolio haben, das für Sie gut funktioniert: Vertrauen Sie Ihm und geben Sie ihm Zeit, damit Ihr Geld langfristig für Sie arbeiten kann.
  • Ein Fondssparplan bietet Ihnen einen guten Einstieg in die Finanzwelt, indem Sie regelmäßig kleinere Beträge investieren – bei einigen Fonds schon ab 10 € monatlich. 

Anlageziel

Noch immer trauen sich viele Frauen nicht, ihre Finanzen souverän in die eigene Hand zu nehmen. Weniger als jede fünfte Frau investiert aktuell in Geldanlagen – im Vergleich zu jedem dritten Mann. Dabei ist klar: Je früher Sie sich an den eigenen Vermögensaufbau wagen, desto mehr haben Sie später davon.
 
Deshalb möchte ich Ihnen in diesem Artikel zeigen, wie Sie mehr aus Ihrem Geld machen und worauf Sie dabei achten sollten – für Ihren eigenen erfolgreichen Vermögensaufbau
„Wege entstehen dadurch, dass man sie geht.“
Franz Kafka

Grundsatz: Bleiben Sie selbstbewusst – auch beim Thema Geldanlage für Frauen

Meine Jahre in der Kundenberatung haben mir gezeigt: Viele, die sich zum ersten Mal mit Vermögensaufbau und Investieren beschäftigen, scheuen erstmal zurück – Männer wie Frauen. Von der konservativen Floskel „Frauen und Finanzen sind einfach kein guter Match“ kann deshalb kaum die Rede sein. 

Das Gegenteil ist sogar der Fall: Eine Analyse aus dem Jahr 2019 hat ergeben, dass Anlegerinnen höhere Gewinne erzielten als Anleger. Die Unterschiede in den jeweiligen Anlagestrategien blieben dabei sehr übersichtlich: Frauen setzten etwas stärker auf Fonds, Männer hingegen investierten etwas mehr Geld in Aktien.  
 
Dieses Beispiel soll Ihnen klarmachen: Frauen haben am Finanzmarkt nichts zu befürchten. Anfänger ist Anfänger – das gilt für jedes Geschlecht. Und je früher Sie sich an das Thema Geldanlagen herantrauen, desto schneller sammeln Sie eigene Erfahrungen, die Ihnen langfristig weiterhelfen. 

Probieren Sie verschiedene Kanäle aus, um sich schon einmal in das Thema Geldanlagen reinzudenken. Mittlerweile gibt es eine große Zahl an Expertinnen, die Ihnen in Form von Podcasts, Videos, Büchern & Co. dabei helfen, Ihr Fachwissen aufzufrischen und auszubauen. 

Grundsatz: Die Basics im Blick

Wenn Sie Ihr Vermögen erfolgreich aufbauen möchten, sind die folgenden drei Basics ein guter erster Anhaltspunkt, um sich mit dem Prozess vertraut zu machen: 
1

Laufende Kosten

Im ersten Schritt geht es darum sicherzustellen, dass Sie erst alle regelmäßig anfallenden Kosten für Lebenshaltung, Hobbys & Co. abdecken.

2

Dauerauftrag

Im zweiten Schritt können Sie das übrige Plus als Dauerauftrag sicher beiseitelegen. Am besten beobachten Sie über einen gewissen Zeitraum, ob Sie doch noch ab und zu gezwungen sind, auf dieses Plus zuzugreifen.
3

Investieren

Im dritten Schritt wird es dann konkret: Sie gehen vom reinen Vermögenserhalt zum Vermögensaufbau über, indem Sie Ihr Erspartes anlegen. Dafür kommen in der Regel eine einmalige Geldanlage und ein monatlicher Sparplan infrage.


So viel zur Theorie. In der Praxis kommen hier, je nach Anleger:in, ganz unterschiedliche Faktoren zum Tragen. Denn schon in Sachen Einkommen tut sich hier eine Disparität auf: Im Jahr 2020 verdienten Frauen bei ähnlicher Tätigkeit und vergleichbaren Qualifikationen circa 6 % weniger pro Stunde als ihre männlichen Kollegen.

Auch bei Gehaltsverhandlungen stellen junge Berufseinsteigerinnen sehr viel geringere Forderungen und bleiben so hinter den Männern zurück. Das führt dazu, dass Frauen oft von vornherein über weniger Einkommen verfügen – und deshalb auch weniger beiseitelegen können. 

Damit möchte ich Sie ganz und gar nicht einschüchtern, sondern Ihnen eher Mut zum Handeln mitgeben. Gerade in Sachen Finanzen haben Männer häufiger einen gewissen Vorsprung – deshalb ist es besonders für Frauen wichtig, sich mit den eigenen Finanzen zu beschäftigen und nicht nur zu sparen, sondern gezielt zu vermehren

Eine gut geplante und genau auf Sie abgestimmte Geldanlage kann Ihnen deshalb dabei helfen, solche Nachteile auszugleichen. 

 

Grundsatz: Ihre Finanzen, Ihre Strategie

In der Kundenberatung habe ich eines schnell gelernt: Keine Anlegerin gleicht der nächsten – und dasselbe gilt auch für die individuelle Anlagestrategie, die beim Vermögensaufbau für Frauen zum Tragen kommt. 

Eine Investmentstrategie setzt sich aus unterschiedlichen Faktoren zusammen, wie beispielsweise dem Anlageziel oder dem Anlagehorizont. Wichtig ist dabei, dass sich Ihre Persönlichkeit so gut wie möglich in Ihrer Strategie widerspiegelt. Deshalb hat bei mir eine ausführliche Bedarfsanalyse oberste Priorität. Und da gilt: Fragen, fragen, fragen. So möchte ich sicherstellen, dass all Ihre Präferenzen und Bedürfnisse einfließen.  

Stellen Sie sich einen Trichter vor, der nach und nach alles aussiebt, was Ihnen nicht wichtig ist. Ganz unten kommt also nur das an, was Sie bei Ihrer Geldanlage priorisieren.  

Die richtigen Fragen für diese Trichtertechnik können Sie aus den unten genannten Faktoren ableiten. 


Anlageziel

Formulieren Sie so genau wie möglich, was Sie sich von Ihrer Geldanlage erhoffen bzw. was Sie damit erreichen wollen. Möchten Sie eher mit Blick auf ein kurzfristigeres Ziel anlegen, wie z.B. eine Reise oder eine Hochzeit? Oder wollen Sie schon früh damit anfangen, auf ein Eigenheim zu sparen oder für Ihr Alter vorzusorgen? Je genauer Sie den Finger darauflegen können, desto konkreter können Sie Ihre Strategie gestalten.  

Anlagehorizont

Der Anlagehorizont sagt aus, über welchen Zeitraum hinweg Sie Ihr Geld anlegen möchten oder können. Ein kurzfristiger Anlagehorizont beträgt meist 1 bis 3 Jahre, ein mittelfristiger Horizont circa 3 bis 10 Jahre und ein langfristiger Horizont 10 Jahre oder mehr. Je nach Ihrem persönlichen Horizont kommen unterschiedliche Produkte infrage, die auch mit verschiedenen Risiken und Gewinnchancen verbunden sind. 

Risikotoleranz

Auch Ihre persönliche Bereitschaft Risiken einzugehen, spielt in Ihrer Anlagestrategie eine große Rolle. Damit hängt zum Beispiel auch zusammen, ob Sie bereits Erfahrungen im Bereich Geldanlagen gemacht haben und deshalb vielleicht schon etwas risikoresistenter geworden sind. Je nach Risikobereitschaft eignen sich verschiedene Finanzprodukte für Ihre Geldanlage: Risikofreudigere Anlegerinnen ziehen vielleicht schon eher Aktien in Betracht, während Sie zum Beispiel mit einem Offenen Immobilienfonds eher auf der sicheren Seite bleiben. 

Diversifikation

Eines der wichtigsten Prinzipien und in einer guten Anlagestrategie quasi unverzichtbar: Die möglichst breite Streuung Ihrer Geldanlagen. Wenn Sie Ihr Geld auf verschiedene Anlageklassen und -produkte verteilen, können sich die einzelnen Geldanlagen gegenseitig ausbalancieren. Denn je breiter Sie Ihr Geld streuen, desto besser halten sich die einzelnen Anlagen in Sachen Risiko und Gewinn gegenseitig die Waage. So sorgen Sie für mehr Sicherheit in Ihrer Anlagestrategie.  

Ein Extra-Tipp: Wenn Sie in einen Fonds investieren, dann streuen Sie automatisch – eine Geldanlage, ein Produkt, aber viele verschiedene Anlageobjekte.

Grundsatz: Geldanlage für Frauen – Der richtige Zeitpunkt

Gerade für Neu-Anlegerinnen ist es oft schwierig, den geeigneten Zeitpunkt für die erste Geldanlage zu bestimmen. Oft herrschen noch Zweifel: Weiß ich schon genug? Gibt es Risiken, die ich noch nicht bedacht habe? Ist mein Geld bei diesem Anbieter in den richtigen Händen? 

Mein Ratschlag: Finden Sie Ihre goldene Mitte. Auf der einen Seite sollten Sie sich nicht in Ihr Investment hineinstürzen, wenn Sie sich noch nicht sicher genug fühlen. Auf der anderen Seite sorgt zu langes Zögern vielleicht dafür, dass Sie Ihre Motivation verlieren und Ihr Geld doch der Inflation in die Hände fällt. Ich rate Ihnen deshalb, sich einen ausführlichen Überblick über Ihre finanzielle Situation zu verschaffen.  

Die folgenden drei Stufen können Ihnen dabei helfen:
1

Deckung Ihrer laufenden Kosten

Erst wenn alle regelmäßig anfallenden Kosten gedeckt sind, können Sie den monatlichen Sparbetrag für sich bestimmen.
2

Begleichung offener Beträge

Wenn Sie beispielsweise einen Kredit aufgenommen haben oder noch Ihr Bafög zurückzahlen müssen, sollten Sie sich die Frage stellen, ob Sie vor der Geldanlage die Schulden abbezahlen möchten oder schaffen Sie es, sich parallel schon was anzusparen. 
3

Das finanzielle Polster

Gehen Sie sicher, dass auch irreguläre Kosten, z.B. die nächste Autoreparatur, gezahlt werden können, ohne dass Sie direkt auf Ihr Erspartes zurückgreifen müssen. Dieses Polster nennt man auch den sogenannten „Notgroschen”.


Wenn Sie Stufe 1 bis 3 erfolgreich durchlaufen haben, haben Sie jetzt hoffentlich ein besseres Bild davon, welcher Betrag Ihnen nun für Ihre Geldanlage zur Verfügung steht. Im Optimalfall hilft Ihnen dieses Wissen jetzt dabei, einen konkreten Zeitpunkt für Ihre Geldanlage festzulegen. 

Wenn sich alle Ihre offenen Fragen beantwortet haben und Sie sich ausreichend abgesichert fühlen – zögern Sie nicht länger. Denn je früher Sie mit Ihrer Geldanlage anfangen, desto mehr lohnt sich Ihr Investment. Starten Sie mit kleinen Beträgen und sammeln Sie so Ihre ersten Erfahrungen, ohne große Risiken einzugehen – besser jetzt als später. 

Wussten Sie, dass mehr Frauen als Männer von relativer Altersarmut betroffen sind? Zwischen 2008 und 2018 stieg der Anteil von 13,6 % auf 16,4 %.

Wussten Sie, dass die meisten Anlegerinnen deshalb Geld investieren, um sich später ihren Ruhestand finanzieren zu können?
Wussten Sie, dass nur ein Drittel aller Frauen zwischen 18 und 29 Jahren der Meinung sind, dass sie ihre Finanzen gut regeln?
Wussten Sie, dass Frauen bei Finanzexperten trotz allem als die besseren Anleger gelten?
Auch wenn sich viele Frauen am Finanzmarkt noch nicht ganz so wohlfühlen: Die Daseinsberechtigung ist die gleiche. In der Welt der Finanzen kann und muss sich noch viel ändern – und genau da können Sie mit Ihrer Geldanlage ansetzen, um sowohl für Sie selbst als auch für zukünftige Anlegerinnen den Weg zu ebnen.  

Grundsatz: Verstehen Sie Ihre Geldanlage – und vertrauen Sie ihr

Die Auswahl einer geeigneten Geldanlage ist der nächste Schritt – und noch dazu ein schwieriger. Denn der Finanzmarkt ist groß, das Angebot fast unendlich. Aber auch hier gibt es einige bewährte Fragen, die Sie sich stellen können, um den Auswahlprozess zu erleichtern: Gibt es einen Themenbereich, der Sie besonders interessiert? Kennen Sie sich mit einer bestimmten Art der Geldanlage vielleicht schon etwas aus? Gibt es ein Anlagefeld, in das Sie sich leichter reindenken können? 
 
Führen wir uns einmal das Beispiel Immobilien näher vor Augen: 

Zum einen können Sie eine eigene Immobilie als Kapitalanlage erwerben. Immobilien sind für viele Anleger:innen inhaltlich gut greifbar, da die meisten Menschen mit Wohnungen und Häusern sowie ihren Eigenschaften gut vertraut sind. 

Eine eigene Immobilie bringt gewisse Vorteile mit sich:  

  • Eigenwert
  • Stabile Wertentwicklung
  • Vielfältige Nutzung
Sie besitzen, nachdem der Kaufpreis abbezahlt ist, ein Eigenheim – und damit einen wertvollen Sachwert, der meist stabil bleibt. Außerdem können Sie Ihre Immobilie entweder selbst nutzen oder vermieten bzw. verkaufen, Ihnen stehen also viele Möglichkeiten offen. 

Die Nachteile einer eigenen Immobilie sind aber auch nicht zu vergessen: Eine eigene Wohnung oder ein Haus erfordern ein großes Investment, für das Sie meistens einen Kredit abschließen müssen. Daran sind Sie für einen entsprechenden Zeitraum fest gebunden.   

Außerdem gehen Sie ein sogenanntes Klumpenrisiko ein: Es können also bestimmte Risiken oder Unsicherheiten in Verbindung mit der Immobilie auftreten, die Sie nicht an anderer Stelle ausgleichen können. Auch in den einmaligen und laufenden Kosten wie Notar- und Maklergebühren, Grundbucheintrag oder Steuern verlangen Immobilien ihren Besitzer*innen einiges ab. 

Die Alternative zu einer eigenen Immobilie besteht in einem Investment in einen Offenen Immobilienfonds: Damit kaufen Sie zwar kein Eigenheim, legen Ihr Geld dafür aber risikoarm, wertstabil und gut gestreut an. Ihr Gewinn ergibt sich bei einem Fondsinvestment im Fall eines Verkaufs oder Leasing- und Mieteinnahmen der fondseigenen Immobilien. Als Anlegerin profitieren Sie von der aktiven Verwaltung des Fonds, sodass Sie sich um nichts weiter kümmern müssen. 

Ein Offener Immobilienfonds, der in den letzten 50 Jahren jedes Jahr stets im Plus abgeschlossen hat, ist der hausInvest. Mit über 150 Immobilien weltweit bietet er Ihnen eine extrem breite Streuung und dadurch eine wertstabile, risikoarme und risikoarme und nachhaltige Geldanlage.

Dass hausInvest eine wertvolle Grundlage im Portfolio ist, habe ich während meiner Zeit in der Kundenberatung schnell gelernt: Anleger:innen profitieren von der langjährig stabilen Entwicklung und der aktiven Fondsverwaltung – und möchten ihre Anteile gar nicht mehr so schnell hergeben. 

Der Fondssparplan als Einstieg in die Finanzwelt

Fondssparpläne sind gerade für Neu-Anlegerinnen eine gute Möglichkeit, um erste Erfahrungen in Sachen Geldanlagen zu machen, ohne direkt das gesamte Ersparte aus den Händen geben zu müssen. Mit einem Fondssparplan zahlen Sie in regelmäßigen Abständen kleinere Summen in einen Fonds Ihrer Wahl ein. 

 

Für Sie ergeben sich dadurch drei große Vorteile:  

  • Zinseszinseffekt 
    Ihre Einlage sowie auch die Gewinne aus dieser Einlage werden verzinst, sprich: Mehr Zinsen, mehr Gewinn. Dadurch vermehrt sich Ihre Einlage noch stärker.
  • breite Risikostreuung: Mit einem Fonds investieren Sie in viele verschiedene Vermögenswerte, die alle unterschiedliche Risiken und Gewinnchancen aufweisen.
  • gesetzlicher Anlegerschutz
    Dieser sichert Ihre Geldanlage im Falle einer Pleite ab. 

Grundsatz: Behalten Sie die Kontrolle

Bis hierhin sind Sie dabeigeblieben – danke für Ihr Vertrauen

Nun haben Sie Ihre erste Geldanlage vielleicht schon auf den Weg gebracht und so den wichtigsten Schritt in Richtung Vermögensaufbau geschafft. Was jetzt zählt: Nutzen Sie Ihren Schwung und Ihre Motivation, um auch nach Ihrem ersten Investment am Ball zu bleiben und Ihren Vermögensaufbau weiter voranzutreiben. 

Und auch, wenn Sie mit Ihrer jetzigen Anlagesituation zufrieden sind – in jedem Fall rate ich Ihnen, in regelmäßigen Abständen zu reflektieren: Hat sich an Ihrer Situation etwas geändert? Haben Sie mehr oder weniger Geld als vorher zu Verfügung? Oder planen Sie einen spontanen Urlaub und möchten Sie deshalb erst einmal weniger beiseitelegen? 

All diese Aspekte können einen Einfluss darauf haben, wie Sie derzeit Geld sparen und anlegen. Deshalb: Eine regelmäßige Überprüfung Ihrer Geldanlage kann sich definitiv lohnen. 

Vertrauen Sie also gern auf Ihre persönliche Strategie, aber vergessen Sie nicht: Die Kontrolle über Ihr Geld und Ihre Geldanlagen liegt allein bei Ihnen – nutzen Sie sie

Investieren Sie in Ihre Zukunft

Geld investieren kann auch mal nervös machen – zurecht, denn es bestehen natürlich auch echte Risiken, z.B. lange Laufzeiten, die feste Bindung Ihres Geldes oder auch mal zeitweise fallende Kurse. 

Doch gerade beim Vermögensaufbau für Frauen besteht eine tolle Möglichkeit, damit manchen anderen Risiken entgegenzuwirken, wie zum Beispiel Altersarmut oder Verdienstausfälle während der Elternzeit, Auf diese Ungerechtigkeiten können Sie allein kaum einwirken – auf Ihre Geldanlage und Ihren Vermögensaufbau jedoch schon. 


Außerdem haben Sie so die Möglichkeit, auch für zahlreiche andere Lebenssituationen selbstbestimmt vorzusorgen: Zum Beispiel für eine plötzliche Berufsunfähigkeit, die Ausbildung Ihrer Kinder in Form eines Fondssparplans für Kinder oder aber Ihre langfristige Anlage fürs Rentenalter. 
 
Deshalb möchte ich Sie ermutigen: Gehen Sie den Schritt und lassen Sie Ihr Geld für Sie arbeiten – und investieren Sie so in Ihre eigene Zukunft.  

Und nun wünsche ich Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Geldanlage! 

Über die Autorin

Porträtbild von hausInvest Ratgeberautorin Katharina Hanke
Katharina Hanke
hausInvest Ratgeber-Autorin
Seit 15 Jahren bin ich Teil der Commerzbank-Gruppe. Den Großteil dieser Zeit habe ich im direkten Kundenkontakt verbracht. In meiner Finanzberatung hat auch der Offene Immobilienfonds hausInvest einen festen Platz.

Durch meine aktuelle Position als Junior Managerin Sustainability bin ich mittlerweile dafür verantwortlich, unseren Fokus auf Nachhaltigkeit auch im Bereich Immobilien/Real Estate auszubauen. Nur durch den nachhaltigen Bau und Betrieb sowie umweltfreundliche Energieversorgung bleiben unsere Immobilien zukunftsfähig – und damit auch eine stabile Geldanlage für uns und unsere Kinder.

Ich freue mich sehr, meine Funktion als Beraterin wieder aufleben zu lassen – und Ihnen in diesem Ratgeber so gut wie möglich bei Ihrer Anlageentscheidung zur Seite zu stehen.